Hall of Fame

Schule des Jahres 2014

Und gewonnen haben: die Projekte „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, „Für Euch“, „Yes, we paint“ und „Special Olympics“

Das beste soziale oder karitative Projekt

Schule des Jahres 2014 - Schule ohne Rassismus
Foto: Paul-Pfinzing-Gymnasium

1. Platz: Das Paul-Pfinzing-Gymnasium mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein europaweites Projekt, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. In diesem Rahmen haben sich Schüler eine besondere Foto-Aktion ausgedacht. Auf den Fotos wurden einige Lehrer als einer Randgruppe zugehörig dargestellt, als deren Mitglieder sie im Lehrerberuf möglicherweise mit Anfeindungen zu rechnen hätten. Die Fotos wurden  großformatig und zunächst völlig unkommentiert in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im Schulhaus aufgehängt. Einen Tag später wurde an jedem Bild die Bildunterschrift „Und wenn’s so wär?“ angebracht. An den nachfolgenden Tagen gingen die Schüler des Projektes durch die verschiedenen Klassen, um über die Aktion aufzuklären und um einen Austausch über das Thema zu fördern. Mit Hilfe des Preisgeldes möchten die Schüler auch in Zukunft nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen entwickeln, um Diskriminierungen zu überwinden.


Die beste Schülerfirma

Schule des Jahres 2014 - Für Euch
Foto: Sophie-Scholl-Gymnasium

1. Platz: Das Sophie-Scholl-Gymnasium mit der Schülerfirma „Für Euch“

„Für Euch“ besteht aus zehn Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren, die sich ein gemeinsames Ziel und Umsetzungsmöglichkeiten überlegt haben. Bei Kinderveranstaltungen – damit sind Geburtstage, Abschlussfeste, Mottopartys und so weiter gemeint – können sie dieses Hauptziel perfekt umsetzen. Bevor mit den Planungen begonnen wird, hören sie sich die Wünsche und Vorstellungen der Kinder an, um ihnen ihre ganz persönliche Feier zu ermöglichen. Ganz „nebenbei“ ist während der Ausarbeitung der Geschäftsidee ein weiteres Ziel entstanden: Eltern, die durch die Geburtstage ihrer Kinder gestresst sind, etwas zu entlasten und ihnen die Arbeit der Planung und Durchführung abzunehmen. Gleichzeitig können die Schülerinnen dadurch einen Einblick in die Welt der Erzieher und Erzieherinnen bekommen. Mit dem verdienten Geld möchte die Schülerfirma am Ende des Projektes einerseits einen Teil für einen wohltätigen Zweck spenden und andererseits sich selber eine kleine Feier ermöglichen.


Pimp your school – das beste Projekt

Schule des Jahres 2014 - Yes we paint
Foto: Salza-Gymnasium

1. Platz: Das Salza-Gymnasium mit dem Projekt „Yes, we paint“

Das Salza-Gymnasium besteht aus zwei Schulteilen, dem 1867 erbauten Teil „Schulplatz“ und dem 1981 erbauten Teil „Hannoversche Straße“. Aufgrund der angespannten Haushaltslage des Schulträgers, Unstrut-Hainich-Kreis in 99974 Mühlhausen, ist ein Investitionsstau von ca. 1,7 Mio. Euro aufgelaufen. Dabei ist die Schule stark renovierungsbedürftig – manche Räume am Schulteil Hannoversche Straße befinden sich zum Beispiel noch im Zustand des Jahres 1984, so haben die Räume dort seit 30 Jahren keine neue Farbe mehr gesehen. Am Schulteil Schulplatz wurden zwar dringende Investitionen in eine neue Elektroanlage vorgenommen, eine anschließende Renovierung der Räume ist aus o.g. Gründen jedoch unterblieben. Mit dem Projekt „Yes, we paint!“ haben die Schüler des Salza-Gymnasiums es sich zum Ziel gesetzt, die Schulen im Innenbereich neu zu gestalten, um eine freundliche und förderliche Lernatmosphäre im Schulalltag zu fördern.


Gesundheit weiter gedacht – das beste Projekt

Schule des Jahres 2014 - Special Olympics
Foto: Comenius-Gymnasium

1. Platz: Das Comenius-Gymnasium mit dem Projekt „Special Olympics“

Vom 19.-23. Mai fanden die Special Olympics, die nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung, in Düsseldorf statt. Mehrere tausend Athleten und Betreuer wurden hierzu in der Stadt begrüßt. Die große Sporthalle des Comenius-Gymnasiums war der Austragungsort für die Basketball-Wettkämpfe. Bis zu 70 Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler engagierten sich als freiwillige Helfer in verschiedenen Bereichen und Sportarten bei diesem Event. Dabei haben sich die Schüler bei der Betreuung von Sportlern, dem Entwurf von Logos und Designs für das Event sowie einer Luftballonaktion eingebracht. Das Thema Inklusion und Behinderung wurde zum Unterrichtsthema gemacht. Aktuell arbeiten zwei Schüler an der Gründung einer Basketballmannschaft für Menschen mit geistiger Behinderung. Mit der Siegerprämie soll das Projekt weiter geführt und ein neues Sportteam gegründet werden.

 

Zurück zur Hall of Fame