Hall of Fame

Schule des Jahres 2013

Und gewonnen haben: die Projekte „Roma – Europas arme Kinder“, „Nert“, „Planspiel Bewerbung“ und „Schulhofprojekt“

Bestes soziales oder karikatives Projekt

1. Platz: Das Landschulheim Grovesmühle mit dem Projekt „Roma – Europas arme Kinder“

Wofür das Projekt den Preis bekommen hat: 2012 schloss sich das Landschulheim mit dem Verein „Kinderhilfe für Siebenbürgen e. V.“ aus dem Nachbarort Stapelburg zusammen, um gemeinsam das Projekt „Roma – Europas arme Kinder“ durchzuführen. Die Roma erfahren als größte Minderheit Europas bis heute Ausgrenzung und Diskriminierung. Teil der Unterstützung waren ein Flohmarkt und eine Kleiderspende für Rumänien sowie eine Fahrt von Schülern nach Rumänien, um vor Ort zu helfen. Das dort gesammelte Filmmaterial soll nun zu einem Lehrfilm verarbeitet werden. Und das Projekt ist noch lange nicht zu Ende…


Beste Schülerfirma

1. Platz: Das Max Planck Gymnasium mit der Schülerfirma „Nert“

Nachdem die alte Turnhalle des Max Planck Gymnasiums Düsseldorf abgerissen und die Sportgeräte durch neue ersetzt wurden, beschlossen einige Schüler aus den alten, unbrauchbaren Materialien neue Sachen herzustellen. Schnell war die Idee geboren, aus ausrangierten Turnmatten neue, innovative Taschen zu produzieren. Eine nachhaltige wie kreative Idee! Im Rahmen eines Sowi-Projektkurses entstand daraufhin die Schülerfirma „NERT – New Ecological Recycled Things“. Ihre „Duffle Bags“ verkaufen die Schüler in einem Onlineshop. Neben den Materialien aus ihrer eigenen Schulturnhalle bekommen sie auch welche von diversen anderen Schulen, Kindergärten und Sportvereinen.


Das beste Projekt zur Berufsorientierung

1. Platz: Das Steinbart-Gymnasium mit dem „Planspiel Bewerbung“

Steht im Fachunterricht Deutsch in der neunten Jahrgangsstufe das Thema Bewerbungen an, findet das Planspiel statt. Unter anderem nehmen alle an einem Bewerbertraining teil und bewerben sich mit realistischen Kriterien. In Zusammenarbeit mit Unternehmen, die sich bereit erklären, bei dem Projekt mitzumachen, wird ein virtueller Arbeitsmarkt mit Stellenausschreibungen geschaffen. Die Schüler bewerben sich mit vollständiger Bewerbermappe auf eine der auf dem Arbeitsmarkt angebotenen Stellen. Dann erhalten die Unternehmen die Mappen zur Sichtung. Die besten Bewerber werden in der zweiten Runde zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Am Ende gibt es einen Sieger, der entsprechend prämiert wird.


Pimp your school – Das beste Projekt

1. Platz: Das Hannah-Arendt-Gymnasium mit dem „Schulhofprojekt“

Der Schulhof des Berliner Gymnasiums gefiel den Schülern überhaupt nicht mehr. Aber die Projektteilnehmer legten nicht einfach los: Voraus gingen eine große Umfrage in der Schule zu Kritik und Wünschen der Schüler, die Exkursion: „Gärten der Welt“ in Berlin-Marzahn und die Umsetzung von Gestaltungs- und Pflanzideen am Computer. Bislang wurde schon einiges geschafft – darunter die Renaturierung des Teichs, die Errichtung eines Klassenzimmers im Grünen und die Gestaltung von Weg und Vorplatz der Cafeteria. Und die To-do-Liste ist noch lang!

 

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